180 Grad Klang

Konzertperformance mit Streichquartett und Tanz

Klang bestimmt Bewegung – Bewegung modifiziert Klang. Quartett PLUS 1 und die Tänzerin Regina Poulheim untersuchen Wechselwirkungen und Schnittstellen von Musik und Bewegung. Die Interpretationen und Spielbewegungen des Streichquartetts bilden zunächst den Ausgangspunkt für die Tänzerin. Sie übersetzt die musikalischen Strukturen in gestische Abläufe und entwickelt aus Fingersätzen und Bogenführung Bewegungsfragmente. Aus der Notwendigkeit des Notenblätterns entsteht eine stilisierte Bewegungsabfolge, eine minimalistische Form von Tanz. Die Tänzerin lotet die Bewegungsspielräume der Instrumentalisten aus bis sie das Streichquartett mit vollem Körpereinsatz dirigiert. Dabei gibt sie Tempo, Dynamik und Klangfarbe vor und gestaltet so unmittelbar das Klangergebnis. Musiker und Tänzerin verlassen ihre herkömmlichen Rollen: Die Musiker werden Teil der Choreographie, singend erweitert die Tänzerin das Streichquartett zum 5-stimmigen Ensemble. So finden die fünf Performer gemeinsam zu einer Aufführungsform, jenseits der gewohnten Konzertpraxis.

Aufführungen fanden im Jahr 2007 im Rahmen der Ausstellung “Next Year in Jerusalem” mit Rauminstallationen von Joseph Semah in Hildesheim (CityKirche St. Jakobi), Göttingen (Corvinus Gemeinde), Hannover (Neustädter Hof- und Stadtkirche) und Buxtehude (St. Petri) statt.

Künstlerische Leitung: Katharina Pfänder, Lisa Stepf // Mit: Kathrina Hülsmann (Viola), Katharina Pfänder (Violine), Regina Poulheim (Tanz), Lisa Stepf (Violoncello), Kristina van de Sand (Violine) // Szenische Einrichtung: Vladimir Miller // Produktionsleitung: Caroline Metz

In Koproduktion mit der evangelischen CityKirche St. Jakobi und dem Theaterhaus Hildesheim.

Pressestimmen

Eine hochintensive Konzentration des Augenblicks. (…) In ihrer Konzertperformance 180 Grad Klang verstehen sie es meisterliche, lange Aufmerksamkeitsbögen zu spannen und sensible Atmosphären aufzubauen. Es wird deutlich, dass die Fünf mehr als ein Quartett PLUS 1 sind, denn Tanz und Musik verbinden sich zu einem erweiterten Ganzen. (…) Die Verschmelzung von Tanz und Musik macht diese Performance zu einer reichen künstlerischen Erfahrung. (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 23.04.07)

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