Musik in Kunstwerken

Musikalische Interventionen für Kunstwerke und ihre Ausstellungsräume

Die Serie Musik in Kunstwerken hat ihren Beginn im Jahr 2011. Quartett PLUS 1 entwickelt in dieser bis heute andauernden Serie  musikalische Interventionen für Museen und Galerien. Von den Kunstwerken und ihren Ausstellungsräumen ausgehend entstehen unterschiedliche, spezifische Formate – von performativen Konzerten, über durational performances bis hin zu musikalischen Führungen – die aus der Verbindung von Hör- und Seheindrücken flexible und neue Perspektiven für Augen und Ohren schaffen.

  • #14 Intimacy I Dauerausstellung: „Das Appartement der Fürstin“ | Herbstgold-Festival, Schloss Esterházy, Eisenstadt, A | 2017
  • #13 minimal intervention I Sammlung der Frey-Näpflin-Stiftung: „Alte Meister“ | Nidwalden Museum, Stans, CH | 2017
  • #12 Unit of frequency | Heike Mutter und Ulrich Genth: „Second Nature“ | Stufen zur Kunst, Künstlerhaus Hannover | 2014
  • #11 Unit of frequency | James Turrell: Räume in der ständigen Sammlung | Musik 21 Festival, Sprengel Museum Hannover | 2013
  • #10 Unit of frequency | Olafur Eliasson: „Eine Feier, elf Räume und ein gelber Korridor“ | Music meets Art, Mönchehaus Goslar | 2013
  • #9 American Jesus Suite | in den GMP-Räumen | Musitektur, Gerkan Marg und Partner-Büro Berlin | 2012
  • #8 Channa | zu Werken von Channa Horwitz | Kunstsaele Berlin | 2011
  • #7 Suite in Pieces | Danh Vo: „JULY, IV, MDCCLXXVI“ | Kasseler Musiktage, Fridericianum Kassel | 2011
  • #6 Around hear | Daniel Libeskind: Felix-Nussbaum-Haus | YEAH!-Festival, Osnabrück | 2011
  • #5 Mugam | Gruppenausstellung: „Tausendundeine Heimat“ | Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, Berlin | 2011
  • #4 o.T. | Christian Bilger: „Handlungen ohne Hand – Maschinenraum“ | Kunstraum Tosterglope | 2011
  • #3 Sieben Stunden Selbstversuch | de Gruyter & Thys, Andre Butzer | Nacht der Museen, Kestnergesellschaft Hannover | 2011
  • #2 Schall & Rauch | Johannes Vogl: „Turm“ | Kunstverein Hildesheim | 2011
  • #1 American Jesus Suite | David LaChapelle: „Earth Laughs in Flowers“ | Kestnergesellschaft Hannover | 2011
  • #0 Kestnerkonzert | Olaf Nikolai: „faites le travail qu’accomplit le soleil“ | Kestnergesellschaft Hannover | 2010

 

Musik in Kunstwerken (2011): Kathrina Hülsmann (Viola), Katharina Pfänder (Violine), Lisa Stepf (Violoncello), Kristina van de Sand (Violine) // Künstlerische Leitung: Katharina Pfänder und Lisa Stepf // Ausstattung: Corinna Thiesen // Dramaturgie: Sophia Stepf // Grafik: Nadine Loes // Dokumentation: Oliver Berner // Produktionsleitung: ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro

Musik in Kunstwerken 2011 wurde gefördert von: Niedersächsische Sparkassenstiftung, Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, NDR Musikförderung, Friedrich-Weinhagen-Stiftung

Die Reihe Musik in Kunstwerken wird seit 2011 stetig weitergeführt und die einzelnen Formate exklusiv für die jeweiligen Ausstellungen entwickelt. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an uns.

Pressestimmen

Das Quartett PLUS 1 nutzte für seine Performance „Around hear“ das Felix-Nussbaum-Haus nicht nur als Bühne, sondern auch als medialen Klangkörper wie ein fünftes Instrument, das mit seinem Klang die Musikerinnen zu begleiten schien. (www.osnabrueck.de, 17.11.2011)

Themen und Versatzstücke aus Jackson-Songs sind es, die das Quartett in sensibler Bearbeitung spielt. Eine gekommte musikalisch-szenische Anschmiegung an die Ausstellung. Zugleich entsteht neue Distanz, die eine Befragung und Reflexion der Bilder und Töne des Pop-Alltags und der sie speisenden Traditionen ermöglicht. (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 30.04.2011)

„Around hear“ ist ein besonderer konzertgewordener Beweis der vier außergewöhnlichen Musikerinnen, dass der Balanceakt zwischen neuer und alter Musik, Bild- und Klangkusnt, Künstlern, Raum und Publikum nicht nur gelingen, sondern auch (be)glücken kann! (Programmheft YEAH! Festival Osanabrück, 20.11.2011)

Quartett PLUS 1 wird zum musikalischen Reiseleiter in nebligen Szenarien der Gefahr. Im Licht der Taschenlampen entstehen Bilder von Katastrophenteams in eingeschlossenen Bergwerken. Es zeigt sich als bild- und gedankenreicher Glücksgriff in der Turm-Installation von Johannes Vogl zu spielen. Kunstwerk und musikalische Inszenierung beleben sich gegenseitig zu einem Werk von dichter Aktualität. (Hildesheimer Zeitung, 04.06.2011)