Schnittstellen

Audio-Visuals mit Streichquartett und Live-Zeichnen

Minimale Musik und maximale Projektionen. Handgemachte Musik tritt in Dialog mit gezeichneten Visuals. Den Trendcomputergenerierter Grafik bei Elekronik-Konzerten aufgreifend, verbindet Quartett PLUS 1 Musik und Bild in eigenwilliger Weise. Hier trifft die jahrhundertealte Tradition des Streichquartetts auf die wohl älteste Form bildnerischen Ausdrucks: die Zeichnung. Weiß gekleidet sitzt das Streichquartett vor einer Leinwand und gibt durch Minimal-Kompositionen klangliche Strukturen vor. Diese finden ihre Entsprechung und Counterparts in den abstrakten Formen, Linien und Farben, die die bildende Künstlerin Tine Voecks am Overheadprojektor mittels Folienstift, Honig, Pinsel und Beize entstehen lässt. Die Musikerinnen verschmelzen mit der Projektionsfläche, werden selbst Teil der bewegten Bilder und raumgreifenden Formen. Bild und Ton werden zu einer neuen Einheit verwoben – mit minimalem technischem Aufwand. Arbeitsgeräusche von Farbwalze und Spachtel offenbaren dem Publikum den Werkstatt-und Laborcharakter dieses intermedialen Experiments.

Aufführungen im Jahr 2006 in Hildesheim (CityKirche St. Jakobi, Domäne Marienburg)

Künstlerische Leitung: Katharina Pfänder, Lisa Stepf // Mit: Philipp Lehmann (Violine), Maria Pache (Viola), Katharina Pfänder (Violine), Lisa Stepf (Violoncello), Tine Voecks (Zeichnung, Overhead-Projektion)

Koproduziert von der Nachtbar des Stadttheater Hildesheim.

Pressestimmen

Seit September existiert das Quartett. Umso erstaunlicher die hohe Sicherheit in Repertoire-Auswahl und Konzentration. Das Zusammenspiel mit Voecks Overhead-Projektionen ist glücklich. Die Autonomie beider Medien bleibt erhalten und bereichert sich. (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 01.02.2006)

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